FREIE RADIKALE - ENTSTEHUNG UND WIRKUNG
Im Alltag k–nnen verschiedene Faktoren, wie etwa ungewohnte k–rperliche
Belastung oder die Einwirkung von UV-Strahlen, zur Entstehung sogenannter
Freier Radikale f¸hren. Was hat man sich nun aber unter einem ÑFreien
Radikalì vorzustellen?
Stark vereinfacht kann man sagen, dass es sich dabei um ein sehr
reaktionsfreudiges bzw. aggressives Molek¸l (Teilchen) handelt,
welches im Verlauf einer chemischen Reaktion oder durch physikalische
Faktoren, wie zum Beispiel UV-Strahlen, entstehen kann. Diese aggressiven
Molek¸le k–nnen nun auf verschiedenen Wegen Schaden anrichten. Besonders
fatal kann dabei ihre Eigenschaft sein, in den lebenden Zellen des
K–rpers Kettenreaktionen zu verursachen.
Die nachfolgenden Grafiken sollen diesen Vorgang etwas verdeutlichen.
Zun”chst die beiden Hauptakteure der Grafiken:

Willi, das Molek¸l
Hierbei kann es sich um ein Sauerstoffmolek¸l, ein
Wassermolek¸l, ein Lipidmolek¸l der Zellwand oder ein anderes Molek¸l
der Molek¸lvielfalt einer Zelle handeln.
Atze, das Radikal
Es kann auf verschiedene Weise aus den bereits oben erwähnten Molekülen entstehen.
Trifft nun zum Beispiel energiereiche Strahlung wie UV-Strahlung
auf Willi I, wird er dadurch regelrecht wild. Er wird mit ¸bersch¸ssiger
Energie vollgepumpt und mutiert vom friedlichen Zeitgenossen zum
aggressiven Radikal Atze I.

Atze I hat nun nichts anderes im Sinn, als sich ¸ber das n”chstbeste
Molek¸l (II) herzumachen. Hat er ein Opfer gefunden, kann etwas
Seltsames passieren. Atze I l”þt seine ¸bersch¸ssige Energie an
Willi II aus. Dieser mutiert nun zum Atze II w”hrend Atze I selber
das Zeitliche segnet und von der Zelle als Molek¸lschrott entsorgt
werden muþ.

Diese Reaktion kann sich nun mehrere Male wiederholen. Es kommt
zu sogenannten Kettenreaktionen, in deren Verlauf der Zelle, je
nach H”ufigkeit und Dauer der Kettenreaktionen, mehr oder weniger
groþer Schaden zugef¸gt werden kann.

Der Wirkung Freier Radikale ist der Mensch jedoch
nicht schutzlos ausgeliefert. Sogenannte Radikalf”nger sind n”mlich
in der Lage, die aggressiven Freien Radikale abzufangen und zu inaktivieren
(auszuschalten). Die Wirkung eines Radikalf”ngers ist nachfolgend
dargestellt.

Trifft im Verlaufe einer Kettenreaktion ein Radikal auf einen Radikalfänger (hier dargestellt durch den Herrn mit der Sonnenbrille), so verpufft die Energie des Freien Radikals an diesem Radikalfänger. Dieser übersteht diesen Zusammenstoß zwar nicht unbeschadet, aber er mutiert auch nicht zu einem neuen Radikal und es werden keine weiteren Moleküle angegriffen. Der Schaden, der normalerweise durch die Radikale angerichtet worden wäre, wird dadurch deutlich begrenzt. Diese Ausführungen zeigen, wie wichtig der Schutz gegen die schädigende Wirkung Freier Radikale ist.
Daher hat BABOR in den meisten Produkten Radikalf”nger eingebaut,
die die Haut vor den Folgen der lichtbedingten Hautalterung sch¸tzen.

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